Was ist Slalom?

Das ist Slalom...

Seit Jahrzehnten wird in Deutschland um die Pylonen um die Wette gefahren. Dabei geht es vor allem darum, Fehlerfrei durch eine mit Pylonen abgesteckten Strecke zu fahren. Gefahren wird dabei alleine ohne direkten Gegnerkontakt. Gewertet wird dabei die Fahrzeit, welche um drei Sekunden je umgefahrene Pylone erhöht wird. Beim Slalom gibt es drei verschieden Disziplinen, welche sich größtenteils in Geschwindigkeit, Streckenlänge,
Austragungsort und Fahrzeugarten unterscheiden. Während es bei Clubslaloms bis 800 m. meist Fahrzeuge „von der Straße“ mit Straßenreifen bis max.80 km/h auf Großparkplätzen, öffentlichen Straßen oder Kartstrecken zur Sache geht, geht es bei den Slaloms bis 2.000 m. schon schneller zur Sache.
In der Königsdisziplin, den Rennslaloms bis 5.000 m. Streckenlänge stehen dann schon deutlich weniger Pylonen im Weg, so dass Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h möglich sind. Gefahren wird auf richtigenRennstrecken, wie Oschersleben, den Hockeimringoder dem Norisring, sowie ehemaligen Militärflugplätzen. Der Wert der Fahrzeuge in der höchsten Fahrzeugklasse liegt hier dann auch schon mal bei 70.000,- € bei Unterhaltskosten von etwa 20.000,- € pro Saison.

Warum Slalom und nicht Formel 1?

Der Automobilslalom hat vor allem zwei Vorteile gegenüber allen anderen Motorsportarten. Es ist deutlich Kostengünstiger und meistens auch weniger Zeitaufwendig. Dadurch, dass ein Gegnerkontakt auf der Strecke nicht möglich ist, kann nur wenig am Fahrzeug kaputt gehen. Zudem kann im Slalomsport mit fast jeden Fahrzeug gestartet werden, also auch mit Alltagsautos. Denn niergenswo kommt so auf das fahrerische Können an, wie beim Slalomsport. Viel Leistung ist noch lange nicht die Garantie zum Sieg.

Eine Fahrzeugklasseneinteilung sorgt zudem dafür, dass es für jedes Fahrzeug die passende Konkurrenz gibt und nicht ein 50 PS Polo gegen ein 300 PS Kadett antreten muss. Dabei sind einige Klassen extra für Alltagsautos geschaffen. In dieses Klassen sind nur wenige bis keine Änderungen erlaubt, so dass man selbst nur wenig investieren muss, um sein "normales" Auto in das passende Rennfahrzeug zu verwandeln.

Im Endeffekt ist der Slalomsport für alle geeignet, die mit überschaubaren Kosten einen vor allem fahrerisch anspruchsvollen Sport nachgehen wollen, welcher meist in familierer Umgebung stattfindet. Zudem ist dieser Sport als "Sprungbrett" für alle anderen Motorsportarten bestens geeignet, da hier fahrerische Fähigkeiten wie nirgens sonst trainiert werden.


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